Max J. Schnydrig

Meine berufliche Leidenschaft gilt der Führung sowie der Förderung und Weiterentwicklung von Menschen.

Gestern

Nach acht prägenden Wanderjahren in Bern und Genf – mit einer Ausbildung bei der Post sowie einer Weiterbildung zum Programmierer – kehrte ich 1989 ins Wallis zurück. In Sierre eröffnete die Swisscom einen dezentralen Informatikstandort, an dem ich als Analytiker-Programmierer tätig war. Im Jahr 2000 übernahm ich die Leitung des Standorts sowie die personelle Verantwortung für über 50 Informatiker. Ausschlaggebend für meine Wahl waren dabei weniger meine technischen Fachkenntnisse als vielmehr meine ausgeprägten sozialen und personellen Kompetenzen im Umgang mit Menschen.

Im Alter von 48 Jahren wurde ich im Zuge einer Reorganisation bei Swisscom freigestellt. Diese Zäsur nutzte ich als Chance, um den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und gründete in Brig die Einzelfirma Vecto Coaching. Meine beruflichen Leidenschaften – damals wie heute – liegen in den Bereichen Führung und Beratung.

Mit dem (erzwungenen) Verlassen meiner Komfortzone erwachte zugleich meine Neugier und Freude am Lernen neu. Ich wollte verstehen, erkennen und aktiv umsetzen. Besonders die Psychologie und die Beratung begannen mich zu faszinieren. Seither habe ich mich breit weitergebildet und mehrere anerkannte Abschlüsse erworben: fünf eidgenössische Fachausweise und Diplome sowie zwei europäische Zertifikate (EASC). Seit 2021 trage ich zudem den geschützten Fachtitel „Berater SGfB“.

Zwischenzeit


Heute

Seit fast 30 Jahren bin ich glücklich verheiratet. Ich geniesse ein schönes Zuhause, Musik, gutes Essen und ein gutes Glas Wein. Meine Energie tanke ich in der Natur – beim Wandern, Biken oder auf Schneeschuhen. Ich liebe das Leben und schätze meine Freiheit. Was mich besonders auszeichnet: Ich habe die Fähigkeit, Menschen wirklich zu erreichen.

Zukunft

Neben klassischen beruflichen Fragestellungen rückt in unserer Gesellschaft zunehmend die Sinnfrage der Arbeit in den Mittelpunkt. Im Kontext globaler Entwicklungen und wachsender Komplexität sehen sich viele Menschen mit unterschiedlichen Ängsten konfrontiert: der Sorge um den Arbeitsplatz, der Unsicherheit hinsichtlich der Zukunft sowie der Verunsicherung angesichts konkreter, teils irritierender weltweiter Ereignisse. Darüber hinaus gewinnen existenzielle Fragen – etwa die Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit und der Ungewissheit darüber, was danach kommt – spürbar an Bedeutung. Insgesamt treten damit grundlegende Fragen nach Sinn, Orientierung und Lebensgestaltung verstärkt in den Vordergrund.

Aus meiner Sicht ergänzen sich psychosoziale Beratung und der biblisch-christliche Glaube in besonderer Weise. Während die Beratung dabei hilft, Gedanken, Gefühle und Verhaltensmuster bewusster wahrzunehmen, zu reflektieren und zu gestalten, eröffnet der Glaube eine tiefere Dimension von Orientierung, Vertrauen und Sinn. In ihrem Zusammenspiel entsteht eine tragfähige Grundlage für persönliche Entwicklung, innere Klarheit und eine nachhaltig ausgerichtete Lebensführung.